Was muss eine Kasse im Restaurant und im Café leisten?
Ein Küstenrestaurant im Juli und eine Teestube im November haben wenig gemeinsam. An der Kasse stehen sie vor denselben Aufgaben: schnell bonieren, sauber abrechnen und abends einen Abschluss haben, der stimmt.
Fahrwasser zeigt Ihre Karte als Kacheln auf dem Bildschirm. Die Bedienung tippt Gericht und Getränk an, statt Preise einzugeben. Als Gerät dient ein Tablet, ein PC oder ein Kassenterminal, je nachdem, wo im Gastraum Platz ist.
Gäste zahlen bar, mit Karte oder kontaktlos mit dem Telefon. Das Kartenterminal ist mit der Kasse verbunden. Den Beleg gibt es gedruckt mit Ihrem Logo oder digital.
Wie zahlt eine große Runde getrennt?
Acht Gäste, ein Tisch, und jeder will nur seinen Teil bezahlen: Im Seebad ist das Alltag. Die Kasse teilt die Rechnung auf, Posten für Posten. Der eine zahlt bar, die nächste mit Karte.
Gutscheine verkaufen Sie über die Kasse und lösen sie dort wieder ein. Ein Rabatt, etwa für die Geburtstagsrunde, wird ebenfalls an der Kasse gebucht. Beides taucht im Tagesabschluss auf.
Wie arbeiten Stammkräfte und Aushilfen an einer Kasse?
Jede Person im Service erhält ihre PIN und dazu eine Rolle. Die Rolle legt fest, was jemand an der Kasse darf. In der Hochsaison sind täglich andere Hände am Gerät, die Anmeldung mit PIN hält sie auseinander.
In den Auswertungen stehen Umsatz, Zahlarten und die Artikel, die am häufigsten verkauft werden. Sie sehen dort, welches Gericht läuft und welches nur Platz auf der Karte belegt. Die Zahlen sehen Sie im Browser, auch vom Büro aus.
Welcher Steuersatz gilt für Speisen und Getränke?
Für Speisen beträgt der Satz seit dem 1. Januar 2026 7 %, gleich ob der Gast am Tisch isst oder das Essen mitnimmt. Getränke sind von dieser Ermäßigung ausgenommen, so regelt es § 12 Abs. 2 Nr. 15 UStG.
Welcher Steuersatz zu welchem Artikel gehört, geben Sie in der Kasse selbst an. Diese Zuordnung treffen Sie oder Ihr Steuerbüro, nicht die Software. Bei Sonderfällen hilft nur die Auskunft des Steuerbüros, eine Steuerberatung ist diese Seite nicht.
Wie kommt die Kasse ins Lokal?
Niemand reist an. Sie geben Ihren Bildschirm frei, und wir gehen gemeinsam durch Speisekarte, Zahlarten, Bon-Layout und Personal. Wer die Karte schon als Liste hat, ist schneller durch. Was später noch unklar ist, klären wir per E-Mail.
Zur Kasse gehört eine zertifizierte Cloud-TSE, weil § 146a AO sie für jedes elektronische Kassensystem vorschreibt. Die Kasse ist außerdem dem Finanzamt zu melden, innerhalb eines Monats nach der Anschaffung. Das erledigt der Betrieb oder das Steuerbüro. Eine Vorlage für die Verfahrensdokumentation liefern wir mit.
Eines braucht die Kasse immer: Internet. Ohne Verbindung bucht sie keinen Vorgang. Klären Sie deshalb, ob das WLAN bis auf die Terrasse reicht, bevor dort ein Tablet stehen soll.
Welcher Tarif passt zu Café und Restaurant?
Ein kleines Café mit einer Kasse startet im Tarif Jolle. Kasse und TSE kosten dort zusammen 38 € netto im Monat. Ein Restaurant mit Personal, Lager und Bedarf an Auswertungen liegt im Tarif Kutter: 54 €, mit TSE 63 € netto im Monat. Auf zwölf Monate sind das 756 €. Zugänge mit eigener PIN und Rolle für das Personal führt die Tarifübersicht erst ab Kutter; was Ihr Tarif genau umfasst, steht im Angebot.
Für die Einrichtung berechnen wir einmalig ab 0 €, falls Sie selbst einrichten, und ab 149 € bei Begleitung per Bildschirmfreigabe. Hardware und Kartengebühren sind darin nicht enthalten, beides nennt Ihr Angebot. Die Kasse kündigen Sie monatlich. Die Laufzeit der TSE lesen Sie in Ihrem Angebot nach.
Mehr zu einzelnen Gegenden: Kassensystem Ostseeküste für Seebäder und Hansestädte, Kassensystem Ostfriesland für Teestuben und Inselbetriebe, Kassensystem Lüneburger Heide für Hofcafés.
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