Wer kauft in Wismar ein?
Die Hansestadt Wismar liegt am südlichen Ende der Wismarer Bucht, die von der Insel Poel geschützt wird, und ist Kreisstadt von Nordwestmecklenburg. Ihre Altstadt steht seit 2002 zusammen mit der von Stralsund auf der Welterbeliste der UNESCO. Der Tourismus ist entsprechend stark, zunehmend auch durch Kreuzfahrtschiffe.
Daneben hat die Stadt Industrie am Hafen, Schiffbau und Holzverarbeitung, und eine Hochschule. Gastronomie und Einzelhandel zählen selbst zu den wichtigen Wirtschaftszweigen. Am Tresen wechselt das Publikum deshalb oft: Tagesgäste am Wochenende, Einheimische und Studierende unter der Woche, Gäste von Schiffen in kurzen, dichten Wellen. Wie sich die Saison entlang der Küste verteilt, steht auf der Seite Ostseeküste.
Was braucht ein Betrieb am Alten Hafen?
Der Alte Hafen mit dem Wassertor ist ein Ort, an dem im Stehen verkauft wird: Fisch im Brötchen, Kaffee, Eis. Die Kasse muss schnell sein und wenig Platz brauchen. Ein Tablet mit der Touch-Kasse und ein Kartenterminal genügen. Bezahlt wird bar oder kontaktlos.
Der Stand am Wasser braucht allerdings eine Internetverbindung, sonst bucht die Kasse nicht. Das ist vor der Saison zu klären, nicht am ersten vollen Sonnabend. Mehr zum Verkauf über Klappe und Theke steht auf der Seite Kasse für Fischimbiss und Imbiss, zum Geschäft mit kurzer Saison auf Kasse für Saison- und Ferienbetriebe.
Und was braucht ein Geschäft am Markt?
Der Marktplatz misst 100 mal 100 Meter und ist einer der größten in Norddeutschland, auf ihm steht die Wasserkunst. Rundherum und in den Straßen der Altstadt liegen Läden, Cafés und Restaurants. Ein Geschäft arbeitet hier mit Scanner und Warenwirtschaft, ein Restaurant mit getrennter Zahlung und mit Mitarbeitern, die jeweils unter eigener PIN kassieren.
Jedes Jahr feiert die Stadt das Schwedenfest. An solchen Tagen zeigt sich, ob die Abläufe sitzen. Hilfreich ist, wenn eine Aushilfe nicht lange eingewiesen werden muss. Rollen legen fest, was sie an der Kasse darf und was nicht.
Wie läuft die Einrichtung für Wismar ab?
Ohne Besuch. Fahrwasser hat keinen Sitz an der Ostsee und schickt niemanden. Sie bekommen einen Termin, öffnen die Kasse im Browser und geben Ihren Bildschirm frei. Dann wird eingerichtet, was Ihr Betrieb braucht, und nichts darüber hinaus.
Bei einem Hafenstand sind das ein paar Dutzend Artikel und zwei Zahlarten, das geht schnell. Bei einem Geschäft mit großem Sortiment lohnt es, die Artikelliste vorab fertig zu haben. Fragen nach dem Termin beantworten wir per E-Mail. Selbst einrichten geht auch, dann beginnt der Preis für die Einrichtung bei 0 €.
Was kostet die Kasse am Hafen und am Markt?
Hafenstand, eine Kasse, selbst eingerichtet: 29 € plus 9 € TSE, also 38 € netto im Monat, Einrichtung ab 0 €. Im Jahr sind das 456 € bei monatlicher Zahlung. Geschäft am Markt mit Warenwirtschaft und begleiteter Einrichtung: 54 € plus 9 € TSE, also 63 € im Monat und 756 € im Jahr, dazu einmalig ab 149 €. Zugänge mit eigener PIN und Rolle für das Personal führt die Tarifübersicht erst ab Kutter; was Ihr Tarif genau umfasst, steht im Angebot.
Die Kasse kündigen Sie monatlich. Die Laufzeit der TSE lesen Sie in Ihrem Angebot nach. Ebenfalls im Angebot: der Preis für Geräte, falls Sie ein Bundle möchten, und die Gebühren des Zahlungsdienstes.
Was gilt heute, und was soll sich 2028 ändern?
Heute gilt für jede elektronische Kasse die TSE-Pflicht nach § 146a AO, dazu die Pflicht, einen Beleg auszugeben. Hinzu kommt die Mitteilung an das Finanzamt: Sie ist binnen eines Monats fällig, sobald die Kasse angeschafft ist, und kommt vom Betrieb oder vom Steuerbüro.
Der Entwurf der Bundesregierung vom 23.09.2026 plant zwei Änderungen ab 2028: eine Kassenpflicht für Betriebe, die im Jahr 100.000 € Gesamtumsatz oder mehr machen, und den digitalen Beleg anstelle der Pflicht zum Papierbon. Das Gesetz ist noch nicht verabschiedet. Für einen Hafenstand, der bisher mit offener Ladenkasse arbeitet, ist das ein Thema für das nächste Gespräch mit dem Steuerbüro.
Ortsangaben: Wikipedia, Artikel „Wismar“, abgerufen am 3. Oktober 2026.


